Jeder kennt Doping aus dem Sport, wo häufig Substanzen verwendet werden, die die physischen Leistungen von Sportlern steigern sollen. In einer zunehmend leistungsorientierten Welt überrascht es nicht, dass inzwischen auch Studenten vor einer Prüfung, Künstler vor einem Auftritt oder gestresste Arbeitnehmer mal eine Pille einnehmen, um die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen, oder um die Nervosität zu vermindern. Als Neuro-Enhancement bezeichnet man die Einnahme sämtlicher Arten von psychoaktiven Substanzen. Handelt es sich um die missbräuchliche Einnahme verschreibungspflichtiger oder psychoaktiver Substanzen, dann spricht man von Hirndoping. Hierzu zählen Medikamente und andere Wirkstoffe, die von gesunden Menschen bewusst eingenommen werden, um die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zu steigern oder das emotionale Wohlbefinden zu verbessern. In der Materialsammlung „Was ist Hirndoping?“ geht es um grundsätzliche Fragen wie: Wer nimmt diese Mittel ein und wie kommen gesunde Menschen eigentlich an verschreibungspflichtige Medikamente? Welche Motive stehen hinter der Einnahme von solchen Präparaten und werden die entsprechenden Ziele damit erreicht?

Der Missbrauch von Ritalin auf FOCUS ONLINE

Ritalin sollte eigentlich Menschen mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen verschrieben werden. Allerdings missbrauchen einige mittlerweile das Medikament als leitungssteigernde Droge. Der FOCUS klärt über den Missbrauch und eigentlichen Nutzen auf.

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Interview zum Thema „Ritalin“ auf SÜDDEUTSCHE ONLINE

Auf Süddeutsche.de wird der Kinderpsychiater Adam Alfred zum Thema Ritalin interviewt. Dabei weist dieser auf den unverzichtbaren Nutzen des Medikaments aber auch auf die Gefahren hin.

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Interview zum Thema „Burnout bei Jugendlichen“ auf ZEIT ONLINE

Warum leiden schon Schüler an einem Burnout? In dem Zeit Online Artikel diskutiert der Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort die möglichen Ursachen für Hirndoping bei jungen Menschen. 

Interview ZEIT ONLINE: Burnout bei Jugendlichen

Human Enhancement: Einführung und Definition

Nikola Biller-Andorno und Michelle Salathé klären in einem Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung von 2013 über den Begriff „Human Enhancement“ auf und weisen auf die Gefahren der „verbesserten menschlichen Spezies“ hin.

Human Enhancement Einführung und Definition (PDF/200KB)

KOLIBRI- Studie zum Konsum leistungsbeeinflussender Mittel in Alltag und Freizeit

Ziel der Studie des Robert Koch Instituts von 2011 war es, die Häufigkeit der Anwendung leistungssteigernder Mittel in der Allgemeinbevölkerung, insbesondere unter Freizeitsportlern, zu ermitteln. Dabei wurden Konsumgewohnheiten und Nutzergruppen charakterisiert.

Studie zum Konsum leistungsbeeinflussender Mittel des Robert Koch Instituts  (PDF/933 KB)

Befragung: Formen der Stresskompensation und Leistungssteigerung bei Studierenden

Zwischen 2010 und 2011 wurden 8000 Studierende von der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) zum Thema Stresskompensation und Leistungssteigerung durch Hirndoping befragt. 12% der Befragten haben demnach selbst schon mindestens einmal leistungssteigernde Medikamente eingenommen.

HIBUS-Befragung: Formen der Stresskompensation und Leistungssteigerung bei Studierenden (PDF/3,32 MB)

Research Brief des Rathenau Instituut Den Haag

Was denken Menschen in den Niederlanden und anderen Ländern über die Möglichkeit, sich selbst durch Medikamente zu optimieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Kurzbericht des Rathenau Instituut.

Research Brief des Rathenau Instituut (PDF/141KB)

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