Auf supermenschen.info informieren wir Dich über gesellschaftliche Auswirkungen von Leistungssteigerung

Immer mehr nicht-kranke Menschen konsumieren Medikamente, die ursprünglich für Krankheitsbilder wie Depressionen, Demenz oder Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) entwickelt wurden. So wollen gesunde Menschen gezielt ihre kognitiven und emotionalen Fähigkeiten verbessern. Ursprünglich eher in Studentenkreisen verbreitet, scheint sich der Anwenderkreis stetig auszudehnen. Die Motive sind hierbei ganz unterschiedlich: bessere Bewältigung von Arbeits-, Lern- oder Prüfungsstress, effizientere Arbeitsweise im Studium oder Büro, längere Konzentrationsfähigkeit sowie der Wunsch nach Selbstoptimierung und Regulation von unerwünschten Emotionen. Gestiegene Anforderungen der Leistungsgesellschaft, zunehmend älter werdende Menschen, die Möglichkeit des Medikamentenbezugs via Internet – das sind nur einige Faktoren, die das so genannte pharmakologische Neuro-Enhancement begünstigen. Durch die Diskussion der Thematik werden grundsätzliche ethische Fragen berührt: Sicherheit bei der Einnahme, soziale Gerechtigkeit, Wahrung des fairen Wettbewerbs, Erhöhung des gesellschaftlichen Drucks oder mögliche Auswirkungen auf die Persönlichkeit. Über die erforderlichen Regelungen herrscht bislang noch Uneinigkeit. Viele Fragen in diesem Bereich sind noch offen: Lässt sich die geistige Leistungsfähigkeit mittels solcher Medikamente tatsächlich steigern? Wie verbreitet ist die Einnahme? Welche Kenntnisse existieren bezüglich Chancen, Risiken und Nebenwirkungen?

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